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Güggeli Verkauf 2021 als TK-Produkt

Auf der Rückseite des Bestellscheins finden Sie weitere Informationen:

 

 


 

Jedes geschlüpfte Küken wächst auf

Ein Huhn, das nach den Hahn-im-Glück-Richtlinien Eier legt, hat einen Bruder, der leben darf. Er wächst unter biodynamischen Bedingungen auf, geniesst viel Auslauf und erhält Demeter-Futter. Aufwachsen nach „Hahn im Glück“-Richtlinien bedeutet, dass alle geschlüpften Küken gross werden: Die Hühnchen legen Eier, die Hähnchen werden nach einigen Monaten als Junghähne vermarktet.

Hähnchen oder Hühnchen? Diese Frage war bisher für die meisten frisch geschlüpften Küken eine Frage des Überlebens, denn die männlichen Küken der Hochleistungs-Legehennen werden normalerweise keine zwei Tage alt: Sie setzen im Verhältnis zur Futtermenge zu wenig Fleisch an, so dass ihre Mast als ökonomisch nicht vertretbar beurteilt wurde. So wurden männliche Küken ein Abfallprodukt der Eierproduktion.

Ein Projekt mit Zukunft: Demeter Schweiz verändert mit dem Projekt „Hahn im Glück“ die bisherige Praxis der Eierproduktion, denn diese stellt uns alle vor ein ethisches Problem. Das längerfristige Ziel ist eine ökologische Geflügelzüchtung, die Tierwohl, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit vereint. Qualität ist, wenn es von Anfang an stimmt! Im Zentrum des Projekts „Hahn im Glück“ steht eine Geflügelwirtschaft, welche auf artgerechter Tierhaltung, grösstmöglichem  Tierwohl und einem Anteil hofeigenem Futter basiert.

Bei Demeter Schweiz gibt es ab 2019 nur noch Hähne im Glück.

Der Verein für biologisch-dynamische Landwirtschaft spricht sich anlässlich der Hauptversammlung mit einem klaren Ja zu der Richtlinienänderung im Bereich Geflügelhaltung aus und beschliesst, ab 2019 die "Hahn-im-Glueck" - Projekt-Richtlinien in die Demeter Anbau-Richtlinien aufzunehmen. Bei Demeter Schweiz wird damit in Zukunft die gleiche Anzahl Hähnchen aufgezogen, wie Legehennen auf den Demeter-Betrieben eingestallt sind. Die Hähnchen werden gemästet, geschlachtet und als Junghahnfleisch verkauft. Ihre Existenz ist nicht nutzlos, sondern dient der menschlichen Ernährung. Damit macht sich Demeter Schweiz für eine ethisch vertretbare Geflügelwirtschaft stark.

Im Fokus der Demeter-Geflügelhaltung steht eine sich selbst tragende, auf Familienbetrieben basierende Geflügelwirtschaft mit artgerechter Tierhaltung, möglichst inländischer Futtergrundlage und grösstmöglichem Tierwohl. Als nächster Schritt steht die Züchtung von Demeter-Legehennen für die biodynamische Haltung an, bei denen Legeleistung und Fleischansatz ausgewogen sind und die das möglichst vom eigenen Hof stammende Futter besser verwerten können.

Ei ei ei – das Eier-Fleisch-Einmaleins

Frühstücksei, Omelettes und Schokoladekuchen … Pro Jahr kommen für unsere Lieblingsgerichte so einige Eier zusammen. „Hahn im Glück“ bedeutet: Wenn eine Legehenne für uns Eier legt, wächst zugleich auch ihr Bruder, ein Hahn, auf.
Die Rechnung ist ganz einfach: Wenn eine Familie pro Woche fünf Eier isst, müsste sie pro Jahr ein Hahn-im-Glück-Hähnchen geniessen, damit die Fleisch-Eier-Bilanz ausgeglichen ist. Bei zehn Eiern wären es zwei Hähnchen pro Jahr.

Mit dem Kauf von „Hahn im Glück“-Eiern und -Junghahnfleisch trägt der Konsument dazu bei, dass das Huhn der Zukunft eine Zukunft hat.


 

 

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