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Konsumentenverein Zürich zu Gast

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Tunnelbesuch der Demeter- Gärtnerei Jürgen Käfer in Feldbach

Unsere Jahresversammlung, die für den offiziellen Teil schriftlich stattgefunden hat, ist mit
20 eingereichten Stimmen vollzogen. Alle Punkte – auch die Wahlen – sind einstimmig angenommen worden. Der Vorstand freut sich, weiter an der Förderung der biodynamischen Landwirtschaft und assoziativen Wirtschaft arbeiten zu können. Wir bedanken uns herzlich für Ihr Vertrauen und die rege Teilnahme an der schriftlichen Abstimmung!

Mit viel Sonnenschein – sowohl draussen in Feldbach, als auch drinnen in unseren Herzen – durften 12 TeilnehmerInnen die neuen Tunnels der Demeter-Gärtnerei Jürgen Käfer in Feldbach besichtigen. Es war eine grosse Freude zu spüren. Nicht nur, dass ausgerechnet zu dieser Stunde sich der Himmel auftat – danach kam wieder Bewölkung, Wind und später auch Regen auf – auch weil für alle  wahrnehmbar ist, hier wächst unter liebevoller Hand von Jürgen Käfer und seinem rund 15-köpfigen Team biodynamisches Gemüse. Fünf grosse Tunnels konnte die Gärtnerei auf dem Feld beim Schirmensee aufbauen. Die mit Plastik bedeckten Tunnels werden automatisch – je nach Temperatur und Wind – geöffnet und geschlossen. Eine Spritzanlage kann sowohl tröpfchenweise auf der Erde und sprühweise von oben bedient werden. Unser Verein hat 2015 und 2019 zweimal mit je CHF 10'000.00 zinslosem Darlehen mitgeholfen das Projekt zu finanzieren.

Was auf den ersten Blick erstaunte: zwei der Tunnels waren nicht «vollgestopft» mit Gemüse. Jürgen Käfer hat dort je die Hälfte der zwei Tunnels Wiese mit Kleedüngung angesät, so wie wir es kennen auf dem offenen Feld. Das tut den Kulturen gut. Die Tunnels werden den ganzen Winter hindurch mit Gemüse gepflanzt, so dass dann eben früh im Jahr bereits Kohlrabi, Fenchel – aber auch anderes Gemüse – zur Verfügung steht. Eine Teilnehmerin fragte Jürgen Käfer, wie er es denn mache – als Demeter-Betrieb – ein ganzheitliches Hofdenken ohne Tiere zu realisieren. «Wir kooperieren mit einem Demeterbauer aus Feldbach zusammen», meinte darauf der Gärtner. Er bekomme Dung vom Bauer, der Bauer kann auf seinem Brachland seine Kühe weiden lassen. So helfe man sich gegenseitig.

Man sah, dass hier mit Liebe zum Detail viel kleine Impulse gesetzt werden. Qualität kommt hier eindeutig vor Quantität. Alle Pflanzen werden von Hand gesät oder als Setzlinge gepflanzt und dann auch von Hand gejätet. Wer solche Pflanzen als Lebensmittel kaufen kann, kann sich glücklich schätzen. Jürgen Käfer verkauft seine Lebensmittel an zwei Wochenmärkten, in seinem Hofladen und kann das nahe liegende anthroposophische Altersheim Sonnengarten in Hombrechtikon mit seinem schmackhaften Gemüse beliefern.

Zum Abschluss offerierten wir allen einen Zvieri mit Kaffee/Tee und Kuchen (von der Demeter-Bäckerei Scharrenberg) in den Räumen der nahegelegenen Getreidezüchtung Peter Kunz.

Konsumentenverein für biodynamische Landwirtschaft Zürich

Peter-Matthias Born, Präsident

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